Am 26. September 2026 findet bundesweit der Deutsche Reha-Tag statt. Unter dem diesjährigen Motto „Reha unterstützt. Reha wirkt. Reha lohnt sich.“ machen Kliniken, Verbände und Einrichtungen der Rehabilitation auf die Bedeutung rehabilitativer Versorgung aufmerksam. Ziel des Aktionstags ist es, Rehabilitation stärker ins öffentliche und gesundheitspolitische Bewusstsein zu rücken.
Der Deutsche Reha-Tag wird von einem breiten Bündnis aus Sozialversicherungsträgern, Fachverbänden, Selbsthilfeorganisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens getragen. Bundesweit sind zahlreiche Informationsveranstaltungen, Aktionstage und Tage der offenen Tür geplant.
Schirmherr des Deutschen Reha-Tags 2026 ist der Bundestagsabgeordnete Lars Ehm.
Mit dem ersten Teil des Mottos rückt der Deutsche Reha-Tag die individuelle Begleitung von Patient:innen in den Mittelpunkt. Rehabilitation soll Menschen dabei helfen, nach Krankheit, Unfall oder psychischer Belastung wieder mehr Selbstständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität zu erreichen.
Dabei geht es nicht nur um medizinische Behandlung, sondern auch um psychosoziale Unterstützung, Gesundheitskompetenz und die Rückkehr in Alltag und Beruf.
Ein zentraler Schwerpunkt des Aktionstags 2026 ist die Wirksamkeit rehabilitativer Leistungen. Reha soll nicht nur Versorgung anbieten, sondern nachweisbar positive Effekte erzielen – beispielsweise auf Mobilität, psychische Gesundheit, Selbstständigkeit oder Erwerbsfähigkeit.
Auch die Frage, wie Behandlungsergebnisse sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden können, gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. Themen wie Qualitätstransparenz, Patient:innenbefragungen und die Erhebung von Patient Reported Outcome Measures (PROMs) spielen in diesem Zusammenhang eine immer größere Rolle.
Der dritte Teil des Mottos richtet den Blick stärker auf die gesellschaftliche Perspektive. Rehabilitation kann dazu beitragen, Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern, Arbeitsfähigkeit zu erhalten und Folgekosten im Gesundheits- und Sozialsystem zu reduzieren.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und steigender Belastungen im Gesundheitswesen wird Rehabilitation damit zunehmend auch als Investition in gesellschaftliche Teilhabe und Versorgungssicherheit diskutiert.
Bereits im Vorfeld des Deutschen Reha-Tags fand ein Parlamentarisches Frühstück im Deutschen Bundestag statt. Vertreter:innen aus Politik, Sozialversicherung, Selbsthilfe und Rehabilitation diskutierten dort unter anderem über „Reha vor Pflege“, Kinder- und Jugendrehabilitation sowie die Bedeutung rehabilitativer Versorgung für chronisch erkrankte Menschen.
Reha- und Vorsorgeeinrichtungen sind eingeladen, sich mit eigenen Aktionen am Deutschen Reha-Tag zu beteiligen. Möglich sind beispielsweise:
Veranstaltungen können über die offizielle Webseite des Deutschen Reha-Tags veröffentlicht werden.