Trefferliste der REHASUCHE im Überblick

Nach dem Start einer Suche zeigt die REHASUCHE die gefundenen Rehaeinrichtungen zunächst in einer Trefferliste an. Welche Informationen dort erscheinen, hängt unter anderem von der jeweiligen Suchanfrage, dem Klinikprofil und den für eine Einrichtung veröffentlichten Daten ab.

Auf dieser Seite erklären wir, wie die Trefferliste aufgebaut ist, welche Informationen in den Ergebniskacheln angezeigt werden und wie Fallzahlen, Qualitätsbewertungen, Sortierung und Kartenansicht funktionieren.

Die Trefferliste im Überblick

Die für eine Suche gewählten Angaben bleiben auch auf der Ergebnisseite sichtbar. Krankheit, ICD oder Klinikname, Ort, Suchradius und Aufenthaltsform können dort bei Bedarf angepasst und die Suche erneut gestartet werden.

Wie diese Suchparameter berücksichtigt werden, erklären wir ausführlich auf unserer Seite So funktioniert die REHASUCHE .

Nach dem Start einer Suche werden die Ergebnisse zunächst in der Listenansicht dargestellt. Oberhalb der Treffer stehen weitere Funktionen zur Verfügung. Nutzer:innen können dort:

  • die Ergebnisse über „Filter“ weiter eingrenzen,
  • die Sortierung ändern,
  • zwischen der Listen- und Kartenansicht der Suchergebnisse wechseln sowie
  • die Anzahl der gefundenen Treffer sehen.

Jede gefundene Rehaeinrichtung wird in einer eigenen Ergebniskachel dargestellt.

Trefferliste der REHASUCHE mit Suchleiste, Filter, Sortierung und Ergebniskacheln

Welche Informationen zeigt eine Ergebniskachel?

Welche Angaben in einer Ergebniskachel erscheinen, hängt vom Suchkontext, vom Umfang des Klinikprofils und von der vorhandenen Datenlage ab.

Je nach Einrichtung und Suche können insbesondere folgende Informationen angezeigt werden:

  • Name und Standort der Rehaeinrichtung,
  • Entfernung zum gewählten Ausgangsort,
  • Klinikfoto,
  • Zahl der behandelten Patient:innen beziehungsweise die zur Suche passende Fallzahl,
  • verfügbare Aufenthaltsformen,
  • Qualitätsbewertung und Vergleichswerte,
  • Siegel oder besondere Kennzeichnungen sowie
  • der Zugang zum Klinikprofil.

Die verfügbaren Aufenthaltsformen werden in der Ergebniskachel durch entsprechende Symbole dargestellt. So ist beispielsweise erkennbar, ob für die Einrichtung beziehungsweise die angezeigten Fachabteilungen stationäre, ambulante, digitale oder mobile Angebote hinterlegt sind.

Bei Klinikprofilen Basis stehen grundlegende Informationen zur Verfügung. Entsprechend ist auch die Darstellung auf der Trefferliste reduziert. Liegt kein Klinikfoto vor, wird eine neutrale Platzhaltergrafik angezeigt. Angaben zu behandelten Patient:innen und eine eigene Qualitätsbewertung stehen bei diesen Profilen nicht zur Verfügung.

Bei Klinikprofilen Plus werden erweiterte Profilinformationen dargestellt. Dazu gehören unter anderem ein Klinikfoto und Angaben zu behandelten Patient:innen. Darüber hinaus wird eine Qualitätsbewertung veröffentlicht. Auf der Trefferliste erscheint dabei die jeweils zum Suchkontext passende Bewertung.

Behandelte Patient:innen: Welche Zahl wird angezeigt?

Die in der Ergebniskachel angezeigte Zahl der behandelten Patient:innen richtet sich nach dem jeweiligen Suchkontext.

Angaben zu behandelten Patient:innen stehen bei Klinikprofilen mit erweiterten Profilinformationen zur Verfügung. Bei Klinikprofilen Basis werden keine Fallzahlen angezeigt.

Die REHASUCHE unterscheidet dabei zwischen einer allgemeinen Suche, einer Suche nach einem Fachgebiet und einer Suche nach einem Krankheitsbild.

Suche ohne Krankheitsbild und ohne Fachgebiet

Enthält die Suche weder ein Krankheitsbild noch die Eingrenzung auf ein bestimmtes Fachgebiet, wird angezeigt: „Behandelte Patient:innen pro Jahr gesamt“. Dabei handelt es sich um die Gesamtzahl der behandelten Patient:innen der Rehaeinrichtung über alle Fachabteilungen hinweg.

Suche nach einem Fachgebiet

Wird nach einem bestimmten Fachgebiet gesucht oder die Trefferliste entsprechend gefiltert, erscheint: „Behandelte Patient:innen zu Ihrer Suche“. Berücksichtigt wird die Zahl der behandelten Patient:innen der Fachabteilung, die dem gesuchten Fachgebiet zugeordnet ist. Verfügt eine Rehaeinrichtung über mehrere Fachabteilungen, die demselben Fachgebiet zugeordnet sind, werden deren Patientenzahlen für die Anzeige zusammengeführt.

Suche nach einem Krankheitsbild

Enthält die Suche ein Krankheitsbild, wird ebenfalls angezeigt: „Behandelte Patient:innen zu Ihrer Suche“. Grundlage ist die von der Rehaeinrichtung hinterlegte Diagnosestatistik des letzten abgeschlossenen Kalenderjahres. Sie enthält die behandelten Hauptdiagnosen auf Ebene dreistelliger ICD-10-Codes. Nebendiagnosen werden für die krankheitsbezogene Suche nicht berücksichtigt. Wurde ein zur Suche passender ICD-Code in mehreren Fachabteilungen behandelt, werden die entsprechenden Fallzahlen dieser Fachabteilungen für die Anzeige zusammengeführt.

Insbesondere redaktionell hinterlegten Top-Suchvorschlägen können mehrere dreistellige ICD-10-Codes zugeordnet sein. So sind beispielsweise dem Top-Suchvorschlag „Diabetes“ die ICD-Codes E10 und E11 zugeordnet. In diesem Fall werden die zu beiden Codes hinterlegten Fallzahlen berücksichtigt und zusammengeführt. Wird dagegen ein spezifisches Krankheitsbild ausgewählt, richtet sich die Suche nach dem dafür hinterlegten ICD-Code. Beim Krankheitsbild „Diabetes mellitus, Typ 1“ ist dies beispielsweise E10.

Die angezeigte Fallzahl ist damit immer auf den jeweiligen Suchkontext bezogen. Sie kann deshalb von der Gesamtzahl der behandelten Patient:innen einer Fachabteilung oder der gesamten Rehaeinrichtung abweichen.

Welche Qualitätsbewertung wird angezeigt?

Bei Klinikprofilen Plus wird auf der Trefferliste eine Qualitätsbewertung angezeigt. Welche Bewertung erscheint, richtet sich nach dem jeweiligen Suchkontext.

DAS REHAPORTAL unterscheidet drei Bewertungsebenen:

  • Qualitätsindex der Rehaeinrichtung
  • Qualitätsindex der Fachabteilung
  • Qualitätsindex für die Indikation

Im Folgenden werden die drei Bewertungsebenen aus Sicht der Trefferliste vom allgemeinen Klinikwert bis zur spezifischen Indikationsbewertung erläutert. Wie die Qualitätsindizes berechnet werden und welche Qualitätsdimensionen dabei berücksichtigt werden, erläutern wir ausführlich in unserer Methodik zur Qualitätsbewertung .

Qualitätsindex der Rehaeinrichtung

Bei einer allgemeinen Suche ohne Krankheitsbild und ohne Eingrenzung auf ein Fachgebiet wird der Qualitätsindex der Rehaeinrichtung angezeigt. Dieser Wert wird auf Hausebene berechnet. Er entspricht dem arithmetischen Mittel der Qualitätsindizes aller einbezogenen Fachabteilungen und fasst diese zu einem gemeinsamen Ergebnis der Rehaeinrichtung zusammen.

Qualitätsindex der Fachabteilung

Bei einer Suche nach einem bestimmten Fachgebiet wird der Qualitätsindex der dazu passenden Fachabteilung angezeigt. Dieser setzt sich aus vier Qualitätsdimensionen zusammen:

  • Behandlungsqualität,
  • Patientensicherheit,
  • Patientenzufriedenheit und
  • Organisationsqualität.

Sind einer Rehaeinrichtung mehrere Fachabteilungen desselben Fachgebiets zugeordnet, wird auf der Trefferliste die Bewertung der Fachabteilung mit der höchsten Zahl behandelter Patient:innen angezeigt.

Auch bei einer Suche nach einem Krankheitsbild wird grundsätzlich der Qualitätsindex der Fachabteilung angezeigt, in der die zur Suche passende Diagnose hinterlegt ist. Ist die passende Diagnose mehreren Fachabteilungen zugeordnet, wird die Bewertung der Fachabteilung angezeigt, die für diese Diagnose die höchste Fallzahl aufweist. Einem Suchkontext können auch mehrere Diagnosen beziehungsweise ICD-10-Codes zugeordnet sein. In diesem Fall werden alle zur Suche passenden Diagnosen berücksichtigt. Maßgeblich für die angezeigte Fachabteilungsbewertung ist die Fachabteilung mit der höchsten zur gesamten Suche passenden Fallzahl.

Qualitätsindex für die Indikation

Für einzelne Indikationen erhebt DAS REHAPORTAL zusätzlich die Ergebnisqualität mithilfe von Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) .

Sofern für eine Indikation ein Wert zur Ergebnisqualität vorliegt, wird ein eigener Qualitätsindex für die Indikation berechnet. In diesen fließen fünf Qualitätsdimensionen ein:

  • Behandlungsqualität,
  • Patientensicherheit,
  • Patientenzufriedenheit,
  • Organisationsqualität und
  • Ergebnisqualität.

Für die Trefferliste gilt bei diesen Indikationen eine besondere Logik: Es werden ausschließlich Rehaeinrichtungen angezeigt, für die ein Qualitätsindex für die gesuchte Indikation vorliegt. Anders als bei anderen krankheitsbezogenen Suchen reicht eine zur Suche passende hinterlegte Diagnose hier nicht aus. Auf der Trefferliste wird entsprechend der Qualitätsindex für die Indikation angezeigt.

Die zusätzlich dargestellte Zahl „Behandelte Patient:innen zu Ihrer Suche“ basiert weiterhin auf den zur Suche passenden Hauptdiagnosen des letzten abgeschlossenen Kalenderjahres. Sind mehrere Diagnosen oder Fachabteilungen relevant, werden die entsprechenden Fallzahlen für die Anzeige zusammengeführt. Die angezeigte Fallzahl entspricht daher nicht der Zahl der Patient:innen, die in die PROM-Erhebung zur Ergebnisqualität eingegangen sind.

Einordnung der Qualitätsbewertung

Zusätzlich zur Qualitätsbewertung werden ein durchschnittlicher Qualitätswert und der höchste Qualitätswert angezeigt. So können Nutzer:innen die Bewertung einer Rehaeinrichtung besser einordnen und die Qualität verschiedener Einrichtungen direkt miteinander vergleichen.

REHASUCHE mit Fallzahlen und Bewertungen nach allgemeiner Suche, Fachgebiet und Krankheitsbild

Wie werden die Ergebnisse sortiert?

Standardmäßig ist die Trefferliste nach „Bewertung“ sortiert. Rehaeinrichtungen mit einer veröffentlichten Qualitätsbewertung werden entsprechend der für den jeweiligen Suchkontext angezeigten Bewertung absteigend sortiert. Die Einrichtung mit dem höchsten Wert erscheint zuerst. Anschließend folgen Einrichtungen mit erweiterten Profilinformationen, für die keine eigene Qualitätsbewertung veröffentlicht ist. Danach werden Einrichtungen mit einem Klinikprofil Basis angezeigt. Innerhalb dieser beiden Gruppen besteht keine feste Rangfolge.

Nutzer:innen können die Sortierung ändern. Zur Verfügung stehen:

  • Bewertung,
  • Entfernung,
  • Name,
  • behandelte Patient:innen.

Bei der Sortierung nach Entfernung werden die Einrichtungen nach ihrer Entfernung zum zuvor eingegebenen Ort beziehungsweise zur Postleitzahl sortiert. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Ortsangabe.

Die Sortierung nach Name erfolgt alphabetisch.

Bei der Sortierung nach „Behandelte Patient:innen“ ist ausschließlich die jeweils in der Ergebniskachel angezeigte Patientenzahl maßgeblich. Die Einrichtungen werden nach dieser Zahl absteigend sortiert, sodass die Einrichtung mit der höchsten Fallzahl zuerst erscheint. Bei einer allgemeinen Suche ist dies die Gesamtzahl der behandelten Patient:innen der Rehaklinik. Bei einer Suche nach einem Fachgebiet oder Krankheitsbild wird die jeweils zur Suche passende Fallzahl verwendet.  Klinikprofile Basis, für die keine Fallzahlen vorliegen, werden anschließend ohne feste Rangfolge angezeigt.

Ergebnisse als Liste oder auf der Karte anzeigen

Nach dem Start einer Suche werden die Ergebnisse zunächst in der Listenansicht dargestellt. Alternativ können die gefundenen Rehaeinrichtungen auf einer Karte von Google Maps angezeigt werden.

Beim Wechsel in die Kartenansicht wird der Kartenausschnitt automatisch so gewählt, dass die gefundenen Rehaeinrichtungen vollständig dargestellt werden. Befinden sich mehrere Einrichtungen räumlich nah beieinander, werden ihre Markierungen zunächst zu einer Gruppe zusammengefasst. Die angezeigte Zahl gibt an, wie viele Einrichtungen sich in diesem Kartenbereich befinden. Beim Hineinzoomen werden diese Gruppen schrittweise aufgelöst, bis die einzelnen Rehaeinrichtungen auf der Karte sichtbar sind.

Beim Aufrufen einer einzelnen Markierung wird der Name der Klinik angezeigt. Bei Klinikprofilen mit erweiterten Profilinformationen kann zusätzlich ein Klinikfoto erscheinen. Bei einem Klinikprofil Plus wird außerdem die Qualitätsbewertung angezeigt.

Die Kartenansicht verwendet dieselben Such- und Filterkriterien wie die Listenansicht. Änderungen an Suchbegriff, Ort, Suchradius oder zusätzlichen Filtern wirken sich deshalb auf beide Ansichten aus.

Infografik zur Kartenansicht der REHASUCHE mit Treffer-Clustern und Klinikdetails

Von der Ergebniskachel zum Klinikprofil

Von der Trefferliste gelangen Nutzer:innen direkt zum jeweiligen Klinikprofil. In der Desktop-Ansicht erfolgt der Einstieg über den Button „Details“. Auf Tablets und Smartphones kann die entsprechende Klinikkachel direkt ausgewählt werden.

Bei einer allgemeinen Suche wird das Klinikprofil ohne weitere Vorauswahl geöffnet. Bei einer Suche nach einem Fachgebiet oder Krankheitsbild führt eine hinterlegte Sprungmarke direkt zur dazu passenden Fachabteilung im Klinikprofil. Nutzer:innen gelangen dadurch unmittelbar zu den Informationen, die für ihre vorausgegangene Suche relevant sind. Liegt für das gesuchte Krankheitsbild zusätzlich ein Qualitätsindex für die Indikation vor, wird im Bereich der entsprechenden Fachabteilung direkt der Reiter mit dieser indikationsbezogenen Qualitätsbewertung geöffnet. Dadurch wird die auf der Trefferliste angezeigte Bewertung im Klinikprofil unmittelbar wieder aufgegriffen. Nutzer:innen können dort die weiterführenden Informationen zur passenden Fachabteilung und zur konkreten Qualitätsbewertung einsehen.

Treffer mit zusätzlichen Filtern weiter eingrenzen

Die in der Trefferliste angezeigten Rehaeinrichtungen können über „Filter“ anhand weiterer Anforderungen eingegrenzt werden. Dazu gehören unter anderem Kriterien zu Fachgebiet, Zimmern, Kostenträgern, Sprachen, Aufnahme von Begleitpersonen oder Tieren, medizinischen Bedürfnissen, Nachsorge, Ausstattung, Barrierefreiheit, Ernährung und Rehaformen.

Alle verfügbaren Auswahlmöglichkeiten, ihre Bedeutung und die Herkunft der entsprechenden Angaben erläutern wir auf unserer Seite Filter der REHASUCHE im Überblick .