Das REHAPORTAL hat seine Funktionen zur Rehakliniksuche weiterentwickelt und den Klinikbereich in mehreren Punkten ausgebaut. Ziel ist es, Patient:innen und Zuweisenden eine noch präzisere Orientierung zu ermöglichen und die Qualität sowie Aktualität der bereitgestellten Informationen weiter zu stärken.
Eine zentrale Grundlage für die Suche bildet die Diagnosestatistik der Kliniken. Sie ermöglicht es, Einrichtungen passgenau nach behandelten Krankheitsbildern zu finden. Durch regelmäßige Aktualisierungen wird sichergestellt, dass Suchergebnisse aktuell und relevant bleiben.
Was ist die Diagnosestatistik und warum ist sie so wichtig?
Die Diagnosestatistik zeigt, welche Krankheitsbilder in einer Rehaklinik tatsächlich behandelt werden und in welchem Umfang. Sie bildet damit die reale Versorgungsschwerpunkte einer Einrichtung ab – über bloße Fachabteilungsbezeichnungen hinaus. Die Erfassung erfolgt auf Basis standardisierter Diagnoseschlüssel (ICD), mit denen dokumentiert wird, welche Erkrankungen bei Patient:innen vorliegen und im Rahmen der Rehabilitation behandelt wurden.
Für die Rehakliniksuche ist sie von zentraler Bedeutung: Sie sorgt dafür, dass Patient:innen gezielt die Einrichtungen finden, die Erfahrung mit ihrer konkreten Erkrankung haben. Gleichzeitig verbessert eine aktuelle Diagnosestatistik die Auffindbarkeit der Kliniken im Portal und trägt zu einer transparenten, vergleichbaren Darstellung der Versorgungsangebote bei.
Ergänzend bietet das Portal zahlreiche Filtermöglichkeiten, mit denen sich die Suche weiter verfeinern lässt. Dazu zählen unter anderem Angaben zu Fachgebieten, Zimmerausstattung, Kostenträgern, Barrierefreiheit, Ernährung oder besonderen medizinischen Bedürfnissen. Auch Aspekte wie die Aufnahme von Begleitpersonen oder Nachsorgeangebote können berücksichtigt werden.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist die sprachliche Orientierung. Kliniken können aktuell über 40 Sprachen in ihren Profilen hinterlegen – von Englisch und Französisch bis hin zu Arabisch, Türkisch oder Gebärdensprache. Neu ergänzt wurde die Sprache Urdu, die insbesondere für Patient:innen aus Pakistan und Teilen Indiens relevant ist.
Auch das Leistungsangebot der Kliniken wird differenzierter dargestellt. Ergänzt wurden unter anderem spezielle Rehaformen wie die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR), die verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation (VOR) sowie die Frührehabilitation. So können Patient:innen gezielter nach passenden Versorgungsangeboten suchen und Rehakliniken besser vergleichen.
Damit die Angaben im Portal kontinuierlich aktuell bleiben, unterstützt eine neue Funktion Kliniken bei der Datenpflege und weist frühzeitig auf notwendige Aktualisierungen hin.
Das REHAPORTAL entwickelt seine Inhalte und Funktionen kontinuierlich weiter, um Transparenz in der Rehabilitation zu fördern und die Suche nach einer passenden Rehaklinik in Deutschland möglichst einfach und zielgerichtet zu gestalten.