Virtuelle Realität in der Reha 25.03.2024

Portrait von Annabelle Neudam

Geschäftsführerin
DAS REHAPORTAL (4QD-Qualitätskliniken.de GmbH)

Zuletzt aktualisiert: 29.04.2024 | Lesedauer: ca. 2 Min.

Heute in Deutschland, morgen Cocktail schlürfend auf Hawaii. Virtuelle Realität (VR) macht es möglich, neue Welten zu entdecken, ohne das Haus zu verlassen. Durch VR-Brillen, -Helme und anderes Zubehör, kann man dank modernster Technologie in Realitäten eintauchen, die praktisch das Unmögliche ermöglichen. Wieso diesen technischen Fortschritt nicht auch in der Medizin nutzen? Eine spielerische Ergänzung der Rehabilitation durch VR fand auch die Schlossklinik Bad Buchau spannend und ließ die Zukunft in die Klinik einziehen.

In der Schlossklinik helfen ab sofort virtuelle Rehabilitationsmaßnahmen Patient:innen mit neurologischen, orthopädischen und postoperativen Beschwerden. Dabei kommen magnetische Sensoren, Gesichtsverfolgungskameras oder Balanceboards zum Einsatz, um die Rehabilitation der Patient:innen spielerisch zu optimieren. So können beispielsweise auch mobil eingeschränkte Menschen wieder Tennis spielen, ohne ihr Bett verlassen zu müssen. Natürlich werden die Therapieeinheiten individuell auf die Patient:innen angepasst und werden im Anschluss von medizinischem Personal ausgewertet.

Bisher war das Feedback äußerst positiv, da es doch was anderes ist, was Neues – denn Therapie soll auch Spaß machen.
Anja Pohlschmidt, Leiterin der Therapieplanung in der Schlossklinik Bad Buchau
Patient übt motorische Fähigkeiten an einem VR-Bildschirm

 „Bisher war das Feedback äußerst positiv, da es doch was anderes ist, was Neues – denn Therapie soll auch Spaß machen.“, sagt Anja Pohlschmidt, die Leiterin der Therapieplanung in der Schlossklinik Bad Buchau. Während virtuelle Realitäten also meist dazu dienen, Welten fernab der Wirklichkeit zu entdecken, können diese Vorzüge genauso gut dazu genutzt werden, gelebte Realitäten von Rehabilitand:innen zu verbessern.